Content Audit
Was ist ein Content Audit? Definition und Vorteile
Ein Content Audit hilft dir, den Überblick über deine Inhalte zu behalten. Vielleicht fragst du dich manchmal, welche deiner Blogbeiträge oder Webseiten wirklich funktionieren? Genau hier setzt das Content Audit an. Es zeigt dir systematisch, was gut läuft und wo du nachbessern kannst. Für kleine Unternehmen ist das besonders wertvoll – denn du investierst deine Zeit nur dort, wo es sich wirklich lohnt.
Definition
Ein Content Audit ist eine systematische Bestandsaufnahme aller deiner Inhalte. Du prüfst dabei jeden einzelnen Content-Baustein – von Blogartikeln über Produktbeschreibungen bis zu Social-Media-Posts. Das Ziel? Du willst herausfinden, was funktioniert und was nicht.
Hintergrund & Entwicklung
Content Audits gibt es, seit Unternehmen Inhalte erstellen. Früher prüften Verlage ihre Archive, heute checkst du deine Website. Mit dem Internet wurde Content zur Währung – und damit auch die Notwendigkeit, ihn zu pflegen.
Gerade für kleine Unternehmen hat sich viel verändert. Früher reichte eine statische Website. Heute brauchst du regelmäßig frische Inhalte, um sichtbar zu bleiben. Ein Content Audit hilft dir dabei, den Überblick zu behalten und strategisch vorzugehen.
Vorteile
- - Zeitersparnis durch klaren Fokus: Du weißt endlich, welche Inhalte wirklich ziehen. Statt im Dunkeln zu tappen, investierst du deine Zeit in Content, der nachweislich funktioniert. Das ist Gold wert, wenn du nur begrenzte Ressourcen hast.
- Bessere Rankings bei Google: Veraltete oder doppelte Inhalte schaden deinem Ranking. Ein Content Audit deckt diese Schwachstellen auf. Du kannst alte Artikel auffrischen, zusammenlegen oder löschen – und Google dankt es dir mit besseren Platzierungen.
- Mehr zufriedene Kunden: Deine Besucher finden schneller, was sie suchen. Keine toten Links, keine veralteten Infos, keine Verwirrung. Das schafft Vertrauen und macht aus Besuchern Kunden.
- Klarheit über deine Content-Strategie: Nach einem Audit weißt du genau, wo du stehst. Du siehst Lücken in deinem Content und erkennst Themen, die deine Zielgruppe wirklich interessieren. Das macht deine zukünftige Planung viel einfacher.
Anwendungsbeispiele
- Die lokale Bäckerei mit Blog
Martins Bäckerei bloggt seit drei Jahren über Backrezepte. Beim Content Audit stellt er fest: Die Artikel über glutenfreies Backen werden zehnmal häufiger gelesen als alle anderen. Seine Erkenntnis? Er baut diesen Bereich aus und wird zur Anlaufstelle für glutenfreie Backwaren in seiner Stadt.
- Der Handwerksbetrieb mit veralteter Website
Schreinerei Müller macht einen Content Audit und entdeckt: Viele Projektbilder sind fünf Jahre alt, Preise stimmen nicht mehr, und die Kontaktseite funktioniert nicht richtig. Nach der Überarbeitung kommen plötzlich wieder mehr Anfragen rein.
- Der Online-Shop mit Produktbeschreibungen
Sarahs Modeladen prüft ihre 200 Produkttexte. Sie findet heraus: Detaillierte Beschreibungen mit Größentabellen verkaufen sich dreimal besser. Also überarbeitet sie schrittweise alle Texte nach diesem Muster – die Retouren sinken, der Umsatz steigt.
Tipps zur Umsetzung
1. Fang klein an
Nimm dir erst mal deine zehn wichtigsten Seiten vor. Das ist an einem Nachmittag machbar und bringt schon erste Erkenntnisse. Du musst nicht gleich die ganze Website durchforsten.
2. Nutze kostenlose Tools
Google Analytics zeigt dir, welche Seiten besucht werden. Die Google Search Console verrät, wonach Leute suchen. Beide Tools kosten nichts und liefern wertvolle Daten für dein Audit.
3. Erstelle eine simple Excel-Tabelle
Liste deine Inhalte auf: URL, Titel, letztes Update, Besucher pro Monat, Conversion. Das reicht für den Anfang. So behältst du den Überblick und siehst Muster.
4. Plane feste Audit-Termine
Setz dir alle sechs Monate einen Termin. Zwei Stunden reichen oft schon. Regelmäßige kleine Audits sind besser als ein riesiges Projekt alle drei Jahre.
5. Handle sofort
Finde einen toten Link? Korrigier ihn gleich. Veraltete Öffnungszeiten? Update sie sofort. Kleine Fixes bringen schnelle Erfolge und motivieren weiterzumachen.
Fazit
Ein Content Audit muss kein Mammutprojekt sein. Du startest einfach mit dem, was du hast, und verbesserst Schritt für Schritt. Die Investition lohnt sich: Du sparst Zeit, erreichst mehr Kunden und baust gezielt auf dem auf, was funktioniert.
Das Beste daran? Du kannst heute noch anfangen. Nimm dir eine Stunde Zeit, check deine fünf wichtigsten Seiten und notiere dir, was auffällt. Schon dieser kleine Schritt bringt dich weiter. Deine Inhalte sind es wert, gepflegt zu werden – und deine Kunden werden es dir danken.